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Hannes Niederhausen

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Die Herrschaft der Elfen

Er hätte nicht gedacht, dass sie ihn noch einmal rufen würden. Und doch stand er hier knöcheltief im Schnee und ließ den Blick über die kleinen Hütten wandern, aus denen grauer Qualm in den Himmel stieg. Er hatte mit einem Empfangskomitee gerechnet, doch es waren weder Mensch noch Elf zu sehen.

Wie ein Bleigewicht lag der Brief in seiner Innentasche. Es war ein Hilferuf, mal wieder.

Er wartete einen Moment, dann setzte er ein paar Schritte auf die Straße, auf der er vor zwei Jahren die leblosen Körper der Elfen gefunden hatte. Diesmal gab es keine Hügel im Schnee, aber auch keine Fußabdrücke oder Kufenspuren. Es war, als hätte sich hier schon lange niemand mehr vor die Tür gewagt.

Er ging zum Zentrum des Dorfes, dort, wo er vor zwei Jahren den Weihnachtsmann am Schlitten gefesselt vorgefunden hatte. Diesmal hing niemand am Schlitten.

Etwas raschelte im Schnee. Er neigte den Kopf zur Seite, die Fäuste geballt und bereit, einem neuen Monster in die Fresse zu schlagen. Doch da war nichts, der Wind spielte ihm nur einen Streich.

Sie mussten alle in der Fabrik sein, dem großen Gebilde am Horizont, ungefähr zehn Fußminuten von hier entfernt. Er schaute zurück und überlegte, ob er das Schneemobil nehmen sollte, mit dem er angereist war, entschied sich aber dagegen. Damals war Santa sehr eigen gewesen, was den lauten Motor anging und da hatte er noch nicht seine Frau umgebracht.

»Psst!«

Also war doch jemand hier. Die Fäuste waren bereit, während er sich im Kreis drehte. Er fand einen Elfen im Fußraum des Schlittens.

»Komm raus«, sagte er und der Elf gehorchte.

»Warum hat das so lange gedauert? Ich warte seit Tagen hier«, jammerte der Elf.

Das bezweifelte er. Er sparte sich eine Erwiderung und fragte: »Hast du mir den Brief geschrieben?«

»Nicht so laut. Wenn er erfährt, dass du hier bist, dann dreht er völlig durch.«

Er seufzte. Das hatte er befürchtet. Santa wusste nicht, dass er hier war.

»Was ist los?«

»Er ist völlig durchgedreht, spielt sich wie ein Diktator auf. Er lässt uns schuften. Wir mussten Tunnel graben, damit er nicht mehr in die Kälte hinaus muss. Jetzt haben wir nicht genug Geschenke.«

Als er vor einem Jahr direkt nach Weihnachten Santa erzählt hatte, dass seine Frau umgekommen war, war der zusammengebrochen. Santa hatte ihn weggeschickt und angewiesen, nie wieder zurückzukehren. Aber dass der Weihnachtsmann komplett durchdrehen würde, hätte er nicht gedacht.

»Bring mich zu ihm!«

Der Elf schüttelte energisch den Kopf. »Das kann ich nicht. Er würde mich vierteilen und das meine ich wortwörtlich.«

»Also, wo ist er? Kannst du mir wenigstens den Weg verraten?«

Der Elf nickte zögerlich. »Ich fände es besser, wenn du zuerst Santa besuchst.«

»Was?« Er rieb sich den Nacken. »Das hatte ich doch vor. Hast du nicht Santa gemeint?«

Der Elf schüttelte den Kopf: »Nein, nein, nein, ich rede von Marco. Er spielt sich hier als der Oberelf auf.« Und nach einer kurzen Pause fügt er fast flüsternd hinzu: »Ich befürchte, das hatte er von Anfang an geplant.«

»Wie meinst du das?«

»Ich habe ein Gespräch gehört, ganz aus Versehen wirklich, ich schwöre.«

»Natürlich.«

»Also, da hat Marco zugegeben, dass er damals der Weihnachtsfrau eingeredet hat, dass sie etwas dafür tun müsse, wenn Santa seinen Lebensabend mit ihr verbringen soll. Verstehst du? Ich glaube, dass er auch diese furchtbaren Pillen selbst entworfen hat.«

»Hast du dafür Beweise?«

Der Elf nickte. »Das habe ich unter Marcos Bett gefunden.« Der Elf hielt ihm einen Sack hin. Er öffnete ihn und sah hinein. Die bunten Pillen kamen ihm viel zu vertraut vor. »Verdammt.«

»Santa ist seit dem Tod seiner Frau nicht mehr ansprechbar. Marco hat einfach die Herrschaft an sich gerissen. Du musst ihn dazu bringen, wieder zur Vernunft zu kommen. Bitte.«

»Ich bin der Letzte, auf den Santa hören würde.«

»Nein, bist du nicht. Du hast doch nur getan, was du tun musstest. Jetzt kannst du ihm ein letztes Mal helfen.«

Ein letztes Mal. Das klang gut. Er konnte es wieder gut machen. Er hätte sie retten müssen, irgendwie. »Wo ist Santa?«

Der Elf watschelte voran und er folgte ihm. »Hey, wie heißt du überhaupt?«

»Gary«, sagte der Elf und öffnete die Tür. »Der alte Mann liegt im Zimmer am Ende des Gangs. Ich muss zurück, bevor Marco mitbekommt, dass ich meine Station verlassen habe.«

»Geh ruhig. Ich rede mit ihm.« Falls Santa mit ihm redete.

Er schritt den Gang entlang. Seine schweren Stiefel klangen wie Hammerschläge auf dem Holzboden. Er klopfte, erhielt keine Antwort, also schob er die Tür auf.

Zuerst kam ihm ein ekliger Geruch entgegen. Schweiß vermischt mit einem verfaulten Geschmack, als lägen Essensreste herum. Der Mond beleuchtete das Zimmer und die Fensterbank, auf der eine Kerze stand, die eine tote Kellerassel erleuchtete. Der Schnee auf seinem Stiefel schmolz dahin, so warm war es. Santa lag im Bett, von einer dicken Decke bedeckt und murmelte irgendein Kauderwelsch.

Er öffnete das Fenster.

»WER IST DA?«, schrie Santa plötzlich. Der alte Mann schnellte hoch, riss die Decke von sich und sprang auf dem Boden.

Schon spürte er Santas große Pranken an seinem Mantel und die Wand in seinem Kreuz.

»So schlecht kann es dir ja nicht gehen, alter Mann.«

»Du!« Santa ließ ihn los und setzte ein paar Schritte zurück. »Was willst du hier? Hast du nicht genug Unheil angerichtet?«

Er griff in seine Manteltasche und zog den Brief hervor. »Deine Elfen drehen frei«, sagte er. »Marco soll wohl die Herrschaft an sich gerissen haben.«

Er reichte Santa den Brief von Gary. Santa schüttelte den Kopf. »Das glaube ich nicht. Marco ist ein Guter.«

»Ach ja, und was ist damit?« Er warf Santa den Sack mit den Aufputschpillen zu. Dieselben Pillen die die Frau des Weihnachtsmannes dem Gringe gegeben hatte, bevor er elfenmordend durch den Nordpol zog.

»Marco hatte den ganzen Mist geplant. Er hatte deiner Frau den ganzen Mist eingeredet, um dich von der Arbeit abzuhalten.«

»Unsinn!«, rief Santa, der zu zittern begonnen hatte.

Er sah zu Santa und schloss das Fenster und der eklige Geruch stieg ihn sofort wieder in die Nase.

»Du solltest duschen«, sagte er.

Santa zeigte ihm einfach den rechten Mittelfinger. Er ignorierte es.

»Wie viele Beweise willst du mehr?«, fragte er den Weihnachtsmann.

»Wenn er wirklich meine Frau manipuliert hat, dann …«

»Was immer du mit ihm tust, es wird deine Frau nicht zurückbringen.«

In Santas Augen funkelte die Wut. Vernunft konnte er in diesem Zustand nicht erwarten.

Obwohl die Wut ihn noch aufrecht hielt, konnte er sehen, dass Santas Beine zitterten. Wie lange hatte er im Bett gelegen? Das ganze Jahr? Santa wankte. Er sprang auf ihn zu, um den alten Mann zu stützen. Der stank bestialisch.

Er half ihm zurück ins Bett und versprach, sich in der Fabrik umzusehen. Er würde Marco zur Rede stellen und dann könnte Santa sich überlegen, wie er ihn bestrafen wollte.

So verließ er die Kammer des Weihnachtsmanns, stapfte zurück in den Schnee, und ging zur knapp ein Kilometer entfernte Fabrik.

Alles war so still, früher hatten sie hier Weihnachtsmusik gespielt. Früher wuselten überall Elfen herum. Auch wenn es ihm so besser gefiel, es war falsch, es stimmte hier vorn und hinten nichts.

Er erreichte das große Metalltor und schob es problemlos auf. Es bewegte sich geräuschlos, das war noch viel gruseliger als das Quietschen, das es früher abgegeben hatte. Nach einhundert Metern stand er vor der Eingangstür. Die erwarteten Wächter fand er nicht vor, so drückte er die Tür auf und der Geruch von Zimt und Orange stieg ihm in die Nase. Endlich etwas Weihnachtliches.

Die Elfen standen am Förderband, bastelten die Geschenke, so wie sie es immer getan hatten. Jetzt hörte er auch etwas Weihnachtsmusik und hatte überhaupt nicht das Gefühl, dass einer der Elfen die anderen unterjochte.

Er ließ seinen Blick über die fünf Förderbänder schweben, die in verschiedenen Höhen die Geschenke oder Geschenkteile transportierten. Elfen saßen auf kleinen Hockern und verpackten oder bastelten die Geschenke. Alles schien friedlich.

Wie in jeder Produktionshalle gab es auch hier einen hochstehenden mit Glaswänden abgeschlossenen Bereich für den Vorarbeiter. Die Stufen, die zum Balkon vor dem Büro führten, schlängelten sich um einen Stahlpfosten. Er ging die Wendeltreppe hoch, klopfte an die Tür und ein freundliches »Herein!« erklang durch das Glasfenster.

Marco saß hinter einem großen Schreibtisch und lächelte. Es war, als würde ein Baby am Schreibtisch seines Vaters sitzen. Kein Wunder, es war Santas.

„Du?“, fragte Marco überrascht.

»Ich«, antwortete er.

»Was führt dich zu uns? Willst du dich entschuldigen?«

Kein Argwohn, eine einfache Frage.

»Ich habe mich bereits entschuldigt. Ich hatte keine Wahl, das weißt du doch am besten.«

Der Elf drückte sich vom Schreibtisch ab, sodass der Stuhl unter ihm nach hinten rollte, sprang auf und watschelte auf ihn zu.

»Was meinst du?«

»Ich weiß es. Ich weiß, dass du kleiner Wicht das hier alles geplant hast. Du bist schuld, du musst dich entschuldigen.«

Marco neigte den Kopf zur Seite. »Wovon genau redest du eigentlich?«

»Ich habe die Pillen gefunden.«

Marco schaute ihn verwirrt an. Er schien wirklich nicht zu verstehen. Er wandte sich von Marco ab, ließ den Blick über die Fabrik schweifen. Keiner der Elfen würdigte ihn eines Blickes, alle waren hoch konzentriert.

»Du hast deine Leute gut im Griff.«

»Es sind nicht meine Leute. Es sind meine Brüder. Ich hab nur getan, was getan werden musste, damit der Betrieb am Laufen bleibt.«

»Und wofür? Wer trägt die Geschenke aus?«

»Ich habe immer noch die Hoffnung, dass sich Santa wieder aufrafft. Dass er in der Weihnachtszeit seine Aufgabe wieder wahrnimmt.«

»Und die Musik draußen? Warum spielt keiner mehr im Dorf?«

»Aber sie spielen doch. Nur unter dem Schnee. Wir haben endlich unsere Tunnel fertiggestellt. Endlich muss niemand mehr auf dem Weg zur Fabrik oder zum Nachbarn frieren. Das war schon seit Jahrzehnten geplant.«

Er schwieg, dachte darüber nach, was Gary gesagt hatte. Gary, der die Pillen gefunden hatte. Gary, der ihn ansah. Lächelte der Elf da unten an der Eingangstür?

Die sprang mit einem lauten Krachen auf und Santa betrat die Fabrik.

Für einen Augenblick war er überrascht, wie schnell sich Santa erholt hatte. Doch dann sah er die dicken Adern an Santas Hals und Stirn, die geballten Fäuste schienen zu vibrieren und er wusste, dass er einen Fehler gemacht hatte.

Er schaute zu Marco, der lächelte und rief: »Santa, du bist endlich zurück.«

Der Elf kapierte es nicht. Verdammt, er hatte Santa eine Lüge aufgetischt und nun würde Marco dafür büßen.

Santa war mit wenigen Schritten an der Treppe. Er sprang sie förmlich hoch und auf den Balkon vor dem Büro. Alles bebte. Die Kraft des aufgeputschten Weihnachtsmanns war unbeschreiblich. Ihm blieb nur noch eine Chance, um Marco zu retten.

Schnell griff er in seine Hosentasche und fand die letzte Pille seines eigenen Vorrats, die er dem Gringe abgenommen hatte. Er schluckte sie und spürte, wie seine Muskeln brannten. Sie brannten vor Kraft.

Santa sprang nach vorn, um Marco zu ergreifen, doch er ging dazwischen, drängte den Weihnachtsmann weg.

»Was tust du? Warum beschützt du ihn?« Die Stimme war nur noch ein Knurren.

Er schüttelte langsam den Kopf. »Du hast den Falschen.«

»Unsinn. Du hast gesagt, er wäre es.«

Santa holte aus, doch er konnte mit der Kraft noch nicht umgehen. Er wich der Faust des Weihnachtsmannes aus, stieß ihn gegen die Glaswand. Die zerbarst und Santa fiel mit den Scherben in sein altes Büro.

Der alte Mann schäumte vor Wut. Er schlug mit den Fäusten auf den Boden, sodass das Holz splitterte. Santa stemmte sich auf, doch schon war er zur Stelle, warf sich auf den Rücken des Weichnachtsmannes und presste ihn zu Boden.

»Beruhige dich. Marco ist nicht der Übeltäter, Gary ist es. Der Scheißelf hat mich reingelegt.«

»Du lügst! Was sollte Gary davon haben? Marco ist an der Macht.«

Er schüttelte den Kopf. Er wusste es selbst nicht, doch er hatte keine Möglichkeit, Gary zu fragen, noch nicht zumindest. Zuerst musste er Santa beruhigen.

Doch dazu bekam er keine Chance.

Der alte Mann begann zu ächzen. Seine Arme zitterten. Schnell ließ er von ihm ab, drehte ihn auf die Seite. Santa Claus fasste sich ans Herz. Sein Gesicht war schmerzverzerrt. Ein Herzinfarkt. Die verdammten Drogen!

»Schnell einen Arzt!«, rief er, doch die Elfen schauten ihn alle verwirrt an.

»Santa und die Elfen werden nicht krank«, sagte Marco traurig.

Das war es dann. Er hatte nicht nur den Gringe und Santas Frau auf dem Gewissen, jetzt hatte er auch noch den Weihnachtsmann selbst getötet.

Er schrie seinen Frust heraus! Blitzschnell wandte er sich vom Körper des Weihnachtsmannes ab, suchte Gary, doch von dem war nichts zu sehen. Er sprang über das Geländer, vier Meter in die Tiefe, landete auf den Füßen und rannte in den Schnee hinaus.

»Gary!«, brüllte er.

Der Elf war weggerannt, doch er hatte nicht die Tunnel genommen. Ein einzelner Schatten flitzte über den Schnee.

Er war schneller.

Kurz darauf jaulte Gary unter seinem Würgegriff.

»Warum?«, fragte er.

Der Elf schaute ihn mit großen Augen an. Es war keine Angst darin zu sehen, eher Belustigung.

»Seit Jahrhunderten rackern wir für den Mistkerl. Für euch Menschen! Genug ist genug! Und nun ist dank dir Weihnachten tot.«

Der Elf lachte.

»Warum Marco? Warum hast du mich überhaupt hergeholt?«

»Es schien mir nur passend, dass du derjenige bist, der Marco verrät. Mit dir hat es angefangen, mit dir soll es enden.«

Die Drogen ließen bereits nach, sein Griff aber nicht.

»Du wolltest, dass Santa die Drogen nimmt.«

»Natürlich. Ich wollte auch Marcos Platz einnehmen.« Er zuckte mit den Schultern. Sein fester Griff schien dem Elfen nicht zu beeindrucken. »Aber so ist es auch gut, Hauptsache wir Elfen sind unser eigener Herr. Wir bestimmen, was wir bauen, nicht dumme Wunschlisten von irgendwelchen Gören!«

Er schüttelte den Kopf. »Du hast doch unzählige Elfen auf dem Gewissen.«

»Kollateralschaden für das große Ganze.«

Mittlerweile hatten sich unzählige Elfen um sie herum versammelt. Entsetzt starrten sie auf Gary.

»Wie konntest du nur?«, fragte Marco.

Gary lachte.

»Bitte lass ihn gehen, wir kümmern uns um ihn.«

Nur zögerlich ließ er den Elfen frei. Die Anderen nahmen ihn sofort in Gewahrsam.

Er ließ sich in den Schnee fallen, schaute Marco traurig an. »Was nun?«

Marco lächelte. »Ich hätte da eine Idee.«

Er musste sich noch eine ganz lange Zeit an den Bauch und den Bart gewöhnen. Mit gestrecktem Rücken zählte er die Rentiere durch. Alle da und vorn leuchtete die Nase.

»Hey!« Marco reichte ihm die rot-weiße Mütze. »Wir haben nie deinen Namen erfahren?«

Er strich sich durch den Bart, schnalzte mit der Zunge und der Schlitten, vollgepackt mit Geschenken, setzte sich in Bewegung.

»Mein Name ist Santa Claus!«

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